Mit Herz und Hand (TheWorld’s Fastest Indian) – neuseeländisches Drama, Biographie aus dem Jahr 2005.

Veröffentlicht: 23. Oktober 2016 in True Story, Wahre Geschichte
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Erzählt wird die wahre Geschichte von Burt Munro (1899-1978), einem Motorrad-Rennfahrer in Neuseeland. Mit seinem selbst umgebauten Motorrad, einer Indian Scout, stellte Burt Munro mehrere Geschwindigkeitsrekorde auf. Einer dieser Weltrekorde hat bis heute seine Gültigkeit.

1920 kauft er sich diese Indian Scout, mit einer Höchstgeschwindigkeit von 55 Meilen pro Stunde. Ein frühes Modell das von 1919 bis 1949 gebaut wurde, mit einem Hubraum von 500 bis 750 ccm. Ihm genügte die Höchstgeschwindigkeit nicht, somit begann er 1926 sein Motorrad zu optimieren um an Motorradrennen teilnehmen zu können. 1938 stellte er den ersten neuseeländischen Geschwindigkeitsrekord auf. Es folgten sieben weitere nationale Rekorde. Doch er wollte mehr, ein Wettbewerb auf dem Bonneville Salzsee in Utah, in den Vereinigten Staaten. Hier versuchte er sich ebenfalls an Geschwindigkeitsrekorden. Während er zehnmal den Bonneville Salzsee besuchte, stellte Burt Munro drei Geschwindigkeitsrekorde auf, von denen einer noch gültig ist.

Herbert James „Burt“ Munro wurde am 25. März 1899 in Invercargill, Neuseeland, geboren. Seine Zwillingsschwester starb bei der Geburt. Er wuchs auf einer Farm in Edendale, dem südlichsten Teil Neuseelands auf. Bereits in jungen Jahren entdeckte er sein Interesse an Geschwindigkeiten. Die Familie war im Besitz mehrerer Pferde, er ritt das schnellste von ihnen, trotz der Bedenken seines Vaters. Ausflüge mit der Bahn nach Intercargill boten eine aufregende Abwechslung. In der Hafenstadt bewunderte er Autos, Motorräder und Flugzeuge. Hier entdeckte er seine Leidenschaft.

Als der Erste Weltkrieg ausbricht wollte er in den Krieg ziehen, für ihn eine Chance die Welt zu sehen. Er blieb jedoch bis zum Ende des Krieges auf der Farm, bis sein Vater die Farm verkaufte. Burt Munro fand Arbeit als man den Eisenbahntunnel, den Otira Tunnel, baute. Als sein Vater eine neue Farm erwirbt, hilft er ihm bei den alltäglichen Arbeiten. 1920 kauft er sich seine Indian Scout und kommt somit später zum Motorsport, dem Speedwayrennen. Zu Beginn der Großen Depression, der Weltwirtschaftskrise, kehrte er zu seiner Familie zurück. 1927 heiratet er Florence Beryl Martyn. Das Paar bekommt vier Kinder, John, June, Margaret und Gwen. 1947 kam es zur Scheidung.

Er arbeitet als Motorradverkäufer und Mechaniker. Mit seiner Indian, die er inzwischen modifiziert hat, fuhr er im Februar 1957 am Oreti Beach den neuseeländischen Geschwindigkeitsrekord von 131,38 Meilen pro Stunde. 1975 überbot er seinen Rekord mit 136 Meilen pro Stunde. Als er sich 1920 die Indian kaufte, fuhr diese gerade 55 Meilen pro Stunde, 89 km/h. Er bastelte, modifizierte und tunte seine Maschine. Er machte alles selbst, auch wenn ihm nur bescheidene Mittel zur Verfügung standen.

So reiste er mehrfach in die USA. Der Bonneville Salzsee bietet ideale Bedingungen um Motorräder auf ihre Höchstgeschwindigkeit zu testen. Enthusiasten aus aller Welt waren hier versammelt. Hier stellte Burt Munro 1962, 1966 und 1967 die Weltrekorde auf. Als man 1957 in einem Artikel in einem amerikanischen Motorradmagazin sein Namen falsch geschrieben hatte, wurde aus eigentlich Herbert „Bert“ Munro nun Burt Munro. 1977 erlitt er einen Schlaganfall. Schweren Herzens verkaufte er seine beiden Motorräder an einen Händler vor Ort. Am 6. Januar 1978 verstarb Burt Munro im Alter von 78 Jahren.

 

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