Monsieur Verdoux – Der Frauenmörder von Paris – amerikanisches Drama aus dem Jahr 1947.

Veröffentlicht: 12. Juli 2017 in True Story, Wahre Geschichte
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Monsenieur Verdoux - Der Frauenmörder von Paris

Das Drama und schwarze Komödie beruht auf dem französischen Serienmörder Henri Désiré Landru (1869-1922), der in den Jahren 1915 bis 1919 elf Menschen ermordet hat.

Henri Désiré Landru wurde am 12. April 1869 in Paris geboren. Nach der Schule verbrachte er vier Jahre in der Armee, von 1887 bis 1891. Er begann eine sexuelle Beziehung zu seiner Cousine. Sie wurde schwanger und gebar eine Tochter. Später heiratete er eine andere Frau, mit der er vier Kinder hat.

Um an Geld zu kommen versuchte er sich mit Betrügereien. Seine Opfer waren vorwiegend ältere Witwen. Im Jahr 1900 wurde er zu zwei Jahren Haft verurteilt. Seine Frau trennte sich von ihm und  Henri Désiré Landru arbeitete ab 1914 als Möbelhändler.

Er inserierte und antwortete auf Heiratsanzeigen. So machte er Bekanntschaft mit verschiedenen Frauen. Diese Frauen waren gleichzeitig seine Opfer. Nachdem er an ihr Vermögen gelangte und veräußerte, tötete er sie. Zwischen 1915 und 1919 ermordete er zehn Frauen und einen Sohn dieser Damen. Henri Désiré Landru trank keinen Alkohol und rauchte nicht. Seine Liebesbriefe wurden akribisch archiviert und er führte Notizbücher, in dem jede Bekanntschaft und die Morde aufgeführt wurden. Er neigte zu Pedanterie, alles musste perfekt sein, bis ins kleinste Detail. Während er sich mit den verschiedenen Frauen traf, gab er sich als gut situierter Geschäftsmann aus.

Die Opfer waren;

  •  Jeanne-Marie Cuchet (Im Januar 1915 zuletzt gesehen)
  •  André Cuchet (Der Sohn von Jeanne-Marie Cuchet)
  •  Thérèse Laborde-Line (Zuletzt gesehen am 26. Juni 1915)
  •  Marie-Angélique Guillin (Am 2. August 1915 zuletzt gesehen)
  •  Berthe-Anna Héon (Vermisst seit dem 8. Dezember 1915)
  •  Anne Collomb (Zuletzt am 25. Dezember 1915 gesehen)
  •  Andrée-Anne Babelay (Am 12. April 1916 zuletzt gesehen)
  •  Célestine Buisson (Verschwand am 19. August 1916)
  •  Louise-Joséphine Jaume (Vermisst seit 25. November 1917)
  •  Anne-Marie Pascal (Vermisst seit 5. April 1918)
  •  Marie-Thérèse Marchadier (Zuletzt am 15. Januar 1919 gesehen)

Durch die Kriegswirren des Ersten Weltkriegs blieben die Taten lange unbemerkt. Die Opfer wurden zerstückelt und verbrannt. Somit gab es auch keine Leichen. Man fand Knochenreste, Schädel und weitere Körperteile. In einem Lagerraum entdeckte man die Habseligkeiten der Opfer.

Henri Désiré Landru wurde in allen Anklagepunkten für schuldig befunden und zum Tode verurteilt. Am 25. Februar 1922 wurde das Urteil durch die Guillotine vollstreckt.

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