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Der ewige Gärtner

Der Film beruht auf dem gleichnamigen Roman von John le Carré. Buch und Film beruhen auf einem realen Fall in Kano, Nigeria, bei dem es um Medizinische Experimente in Afrika geht.

John le Carré widmete sein Buch der französischen Flüchtlingshelferin Yvette Pierpaoli, einer engagierten Frau die sich mit aller Energie für Hungernde, Kranke, Obdach-und Heimatlose einsetzte und sich weigerte wegzusehen.
Carré bemerkte zu seinem Roman, dass, „weder Personen noch irgendwelche Körperschaften nach realen Vorbildern gestaltet seien“. Gleichzeitig sagte er; „Je tiefer ich in den pharmazeutischen Dschungel eindrang, desto klarer wurde mir, dass mein Roman, verglichen mit der Wirklichkeit, ungefähr so harmlos ist wie eine Urlaubspostkarte.“

Carré sprach mit einem langjährigen Afrika-Experten, der sagte; „Schreib über die Pharmaindustrie. Das ist eine herrliche Metapher für dein Buch“.
„Ich hatte viel über die Fälschung klinischer Tests gehört, und dies wurde zum Herz der Geschichte die ich schreiben wollte.“
So wird eine wahre Geschichte aufgegriffen und verarbeitet, bei dieser es um den weltweit vertretenden Pharmakonzern Pfizer aus den USA geht. Laut den Angaben nigerianischer Behörden und verschiedener Organisationen testete Pfizer im Jahr 1996 das mittlerweile verbotene Antibiotikum Trovafloxin an etwa 200 Kindern aus dem Umkreis von Kano in Nigeria. Durch die Wirkung des zuvor noch nicht am Menschen erprobten Mittels starben einige der Kinder und weitere erlitten Schäden. Hier wurde ein Verfahren gegen Pfizer eingeleitet.

Der ewige Gärtner erzählt die wahre Geschichte, was in Afrika passiert, einer mutwilligen Gleichgültigkeit und dem Engagement mit dem Leiden in Afrika.
In den 1990er Jahren wurden Meningitis-Tests in Nigeria durchgeführt. Das Medikament Trovan vom Pharmakonzern Pfizer wurde hier eingesetzt. Elf Kinder starben während dieser Tests, andere erlitten Blindheit, Taubheit und Gehirnschäden. Die Ursache ließ sich jedoch nicht eindeutig klären, da diese auch mit der Krankheit selbst in Verbindung stehen.

Ebenfalls bis in die 1990er Jahre wurden HIV/AIDS-Tests in Simbabwe durchgeführt. Hier wurde Azidothymidin an HIV-Erkrankten erprobt.
Stirbt ein Proband so ist ein Pharmakonzern bestrebt dies zu vertuschen. Sie nahmen sich die Freiheiten mit dem afrikanischen Leben der Menschen, dies mit verheerenden Folgen. Im Film wird gezeigt das pharmazeutische Unternehmen in Verbrechen verwickelt sind, unterstützt von korrupten Regierungen die zu allem fähig sind. Niemand kann sagen ob es in der Realität genau so ist, möglich wäre es jedoch.
Erwiesene Verbrechen sind, die lebensrettenden Medikamente für Millionen verweigert zu haben, eigene zu testen dies mit tödlichen Nebenwirkungen und um Gewinne zu optimieren und zu schützen.

Vor allem in Afrika nutzt man die Lebensbedingungen der Menschen um Medikamente zu testen. Sollten Probleme auftreten lassen diese sich verbergen. Ein Armutszeugnis der globalen Pharmaindustrie die unethische Arzneimitteltests durchführen.
Die tatsächlichen menschlichen Katastrophen entstehen nicht in Afrika, sondern sind die Arbeit von Unternehmenschefetagen, Regierungen und Millionären von New York bis London.
Einige internationale Hilfsorganisationen und religiöse Organisationen schalten sich ein wenn das Leid in Afrika am größten ist.

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