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Hilary und Jackie

Der Film basiert auf der Geschichte der beiden Schwestern Hilary du Pré und Jacqueline du Pré.

Jacqueline du Pré war eine britische Cellistin, die bereits in jungen Jahren durch ihr Talent Aufmerksamkeit erregte. Ihre Karriere musste sie aufgeben da sie an Multiple Sklerose erkrankte. Die Krankheit zwang sie im Alter von 27 Jahren das Musizieren aufzugeben. Sie kämpfte viele Jahre gegen diese Krankheit. Am 19. Oktober 1987 verstarb sie im Alter von 42 Jahren.

Ihre Schwester Hilary du Pré ist eine Flötistin und Mitautorin des Buches „A Genius in the Family“, in dem die Karriere und das Leben ihrer Schwester beschrieben wird. Ihr Bruder Pierce arbeitete ebenfalls an diesem Buch mit.

Hilary du Pré wurde 1942 in Hertfordshire geboren. Bereits im Kindesalter zeigte sie Interesse an der Musik. 1961 heiratet sie den Dirigenten Christopher Finzi, dieser angeblich mit ihrer Zustimmung, auch Zuneigung für ihre Schwester zeigt. Während der 1970er Jahre lehrt sie Musik an der Downe House School in Newbury. Sie ist Mutter von vier Kindern.

Jacqueline du Pré wurde am 26. Januar 1945 als zweites Kind von Iris Greep und Derek du Pré in Oxford geboren. Ihre Mutter Iris Maud du Pré (1919-1985) war Pianistin, Komponistin, Dirigentin und Erzieherin. 1948 kam Sohn Pierce zur Welt.

Im Alter von vier Jahren hörte Jacqueline du Pré ein Cello im Radio und fragte ihre Mutter, ob sie solch ein Instrument bekommen würde. Ihre Mutter unterstützte sie und gab ihr Unterricht. Bereits ein Jahr darauf kam sie an die Londoner Violoncello School. Danach wurde sie an der Mädchenschule Commonweal Lodge unterrichtet. Von hier aus ging sie an die Croydon High School. 1956, im Alter von elf Jahren, gewinnt sie den Guilhermina Suggia-Award. Diese Auszeichnung erhielt sie jedes Jahr bis 1961.

Neben ihrer Schwester, die als Flötistin auftrat, gewann sie zahlreiche Musikwettbewerbe. 1961, im Alter von 16 Jahren, trat sie in der Wigmore Hall auf. Sie spielte unter anderem Sonaten von Brahms und Händel und wurde dabei von dem Pianisten Ernest Lush begleitet. Es folgten mehrere Auftritte, in Paris und Berlin zusammen mit den Berliner Philharmonikern. Später studierte sie in Paris und in Russland, wo sie von Mstislav Restropowitsch unterrichtet wurde, einem der größten Cellisten des 20. Jahrhunderts. 1967 heiratet sie den Pianisten und Dirigenten Daniel Barenboim.

1971 lehnt sie es ab weiter zu spielen, denn sie merkt das mit ihrem Körper etwas nicht stimmt. 1973 diagnostizierte man Multiple Sklerose. Sie versuchte dennoch auf ihrem Cello zu spielen. Ihr Gesundheitszustand verschlechterte sich. 1973 gibt sie ihr letztes Konzert in New York. Sie verstarb am 19. Oktober 1987 im Alter von 42 Jahren in London.

 

 

 

 

 

 

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